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Stiftung Domäne Dahlem - Landgut und Museum Inventargut [DD1/88/054-25]

Passiergerät

Passiergerät (Stiftung Domäne Dahlem - Landgut und Museum CC BY-NC-SA)
Provenance/Rights: Stiftung Domäne Dahlem - Landgut und Museum (CC BY-NC-SA)

Description

Das Passiergerät besteht aus einem schüsselartigen, nach oben breiter werdenden Korpus aus Eisenblech, in welchen als Boden ein feinmaschiges Stahlsieb eingesetzt ist. Quer über das Gefäß ist ein Steg mit Halterung eingesetzt, in den eine Handkurbel mit Holzknauf so montiert ist, dass deren unteres, stabförmiges Streichblech dicht über dem Sieb gedreht werden kann.
Das eingefüllte Passiergut - z.B. gekochte Früchte - kann somit durch Drehen an der Kurbel passiert werden. Kurz unterhalb der anderen Seite des Steges ist eine gebogenen Lasche montiert, mit deren Hilfe das Passiergerät an der Wandung eines Auffanggefäßes eingehangen werden kann.
Das Gerät zeigt starke Gebrauchsspuren. Die Verzinnung ist z.T. abgelöst.
Solche Passiergeräte sind typisch für Haushalte besonders der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts, in denen Früchte vor allem auch aus eigenem Anbau verarbeitet wurden.
Der Typ des Passiergerätes ist ähnlich einem Gerät, das nach einem deutschen Markenprodukt der Firma "GEFA" aus den 1930er Jahren umgangssprachlich auch "Flotte Lotte" genannt wird.
Erfunden wurde dieser Gerätetüp 1932 von Jaen Mantelet in Frankreich, dem Begründer der später "Moulinex" genannten Haushaltsgerätefirma.
Anderen Quellen nennen als Erfinder den Franzose Victor Simon für das Jahr 1928 (Quelle: Internet -> Wikipedia, 30.04.2009).
Das Gerät stammt nach Aussage des Gebers aus dem Berliner Raum.

Material / Technique

Eisen, verzinnt * industriell gef.

Measurements ...

H: 14 cm, B: 37 cm, T: 20 cm, D: 20 cm

Created ...
... when
... where

Tags

[Last update: 2017/06/05]

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