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Stiftung Stadtmuseum Berlin Glassammlung [VI 10284 a-e]

Fünf Schlackesteine von der Pfaueninsel

Glas-Schlackesteine von Kunckels Laboratorium auf der Pfaueninsel (Stiftungs Stadtmuseum Berlin CC BY-NC-ND)
Provenance/Rights: Stiftungs Stadtmuseum Berlin / Michael Setzpfandt, Berlin (CC BY-NC-ND)

Description

Zwei rote, ein blauer, ein größerer und ein kleiner grauer Schlackestein.
Es handelt sich dabei um eine Schenkung des Königlichen Oberhofgärtners Adolf Reuter (1825–1901) an das Museum, der die Steine am historischen Standort des Laboratoriums von Johann Kunckel (um 1635–1703) auf der Pfaueninsel fand. Ein Nebenprodukt der Glasverhüttung ist Schlacke, eine gesteinsartige Masse aus Glasrückständen und Asche, die über ihren Erweichungszustand erhitzt wurde. Da es sich um ein amorphes Materialgemisch ohne bestimmbaren Schmelzpunkt handelt, bilden sich in den kühlen Randbereichen der heißen Feuerung derartige erstarrte Brocken oder versinterte Steine. Die Fundstücke geben Auskunft über das Spektrum verschiedener Glasmassen und -farben, mit denen Kunckel auf der Pfaueninsel zwischen 1684 und 1688 experimentierte. Darüber hinaus verweisen sie auf das Interesse, das bereits im 19. Jahrhundert an dem berühmten Alchemisten bestand. [Verena Wasmuth]

Material / Technique

Schlackesteine, Tinte

Measurements ...

Länge: 3–5 cm; Breite: 3–5 cm; Höhe: 1,7–5 cm

Literature ...

Tags

[Last update: 2018/11/19]

Usage and citation

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